Zwei-Säulen-Strategie: Rupertustherme setzt auf Gesundheit und Familien

Am 19. Juli eröffnet das Spa- und Familien Resort Rupertustherme in Bad Reichenhall nach monatelangem Lockdown wieder. Die Zeit der Schließung wurde dazu genutzt, die strategische Ausrichtung zu schärfen.

SALZBURG. Nachdem der Betrieb in der Rupertustherme seit Oktober geruht hat, freut sich Geschäftsführer Dirk Sasse darauf, ab 19. Juli wieder Bade- und Saunagäste begrüßen zu dürfen.

Mehr Wellness, Aquagymnastik in der Therme

Die Zeit der Schließung habe man dazu genutzt, sich einer umfangreichen Analyse zu unterziehen. Anlass dafür waren unter anderem Beschwerden von Besuchern.

„Gäste, die ein gesundheitsorientiertes Angebot suchen, die Entspannung und Ruhe wollen, passen nicht mit der Gruppe der Familien und Kinder zusammen. Das führt unweigerlich zu Konflikten“, betont Sasse.

Um also künftig allen Besuchern gerecht zu werden, will die Rupertustherme künftig eine noch klarere Zweisäulenstrategie fahren.

Bei der Therme setzt man auf eine Premiumstrategie, die Kernkompetenzen sind AlpenSalz und AlpenSole. Die Anzahl der Besucher wird auf maximal 80 Prozent der Umkleidekapazität reduziert. „Als wir im vergangenen Jahr coronabedingt weitaus weniger Gäste einlassen durften als normal, war der Erholungswert umso höher. Es wird vieles digitalisiert, Reservierung von Eintrittsticket bis hin zu Liegenreservierung in abgegrenzten Bereichen”, führt Sasse aus. Gleichzeitig wird das Gesundheitsangebot der Therme weiter ausgebaut, dazu gehören unter anderem mehr Aquagymnastik, mehr Aufgüsse und Wellnessbehandlungen mit den Naturheilmitteln Alpensalz, Mineralsoleschlick und Latschenkiefer sowie mehr Präventionskurse. Zur Qualitätssteigerung im Therapiebereich wird das Kurmittelhaus der Moderne künftig die Solebewegungstherapie federführend übernehmen.

Eintrittspreise im Familienbad bleiben gleich

Mit dem Familienbad als zweite Säule soll die Daseinsvorsorge für Schulen, für Vereine, für Wasserwacht, Familien, Kleinkinder, Jugendliche und Sportschwimmer angeboten werden. Hier ist unter anderem der Ausbau des Kursangebotes ab September geplant. Babyschwimmen, Schwimmunterricht für Kinder, Erwachsenenschwimmen bis hin zum Schwimmclub soll in einer Schwimmschule aufgehen. „Schwimmen lernen steht derzeit ganz oben auf der Wunschliste der Eltern für Ihre Kinder“, so Sasse.

Die Eintrittspreise für das Familienbad sollen gleich bleiben – die Familientageskarte wird weiterhin 39 Euro für fünf Personen kosten.  Kinder unter vier Jahren sind im Familienbad frei und für Kinder unter sieben Jahre und unter 16 Jahre gibt es ebenfalls Vergünstigungen.

Umfassendes Hygienekonzept

Im Bereich der Therme werden die Eintrittspreise dagegen angehoben, bei den Erwachsenen um 5,50 Euro und bei den unter 16-Jährigen um 3,50 Euro. Der Thermeneintritt ist erst für Kinder ab vier Jahren gestattet, die Preiskategorie für Kinder unter sieben Jahre fällt weg.

Mit der Wiedereröffnung am 19. Juli werden zunächst noch einmal die „alten“ Preise gelten. Mit Fertigstellung des neuen Außenbereichs und der Panoramasauna im Herbst, tritt dann das neue Preissystem in Kraft. Der Eintritt in die Therme ist jedoch schon ab 19. Juli erst ab vier Jahre gestattet.

„Was wir in jedem Fall auch weiterhin beibehalten werden ist unser umfangreiches Hygienekonzept, zu dem unter anderem das stündliche Desinfizieren von Duschen, WC-Türgriffen und Handläufen oder Saunen gehört“, sagt Sasse.

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