Trockene Haut Ernährung: Welche Lebensmittel helfen

Trockene Haut: Ernährung spielt dabei eine große Rolle. Was du (vermehrt) essen solltest, liest du hier.

Trockene Haut kann viele verschiedene Ursachen haben. U.a. kann dafür verantwortlich sein, dass du zu wenig trinkst, die falschen Pflegeprodukte nutzt oder unter einer Darmerkrankung oder einer bestimmten Hauterkrankung leidest (z.B. unter Neurodermitis oder Schuppenflechte). Was auch der Grund für trockene Haut sein kann: Heizungsluft, Stress sowie die falsche Ernährung bzw. eine Mangelernährung. Wenn du deiner Haut also einen Schönheits-Boost verpassen willst, gilt es, die richtigen Dinge zu verzehren.

Trockene Haut durch Ernährung verbessern

Trockene Haut bekommst du, wenn der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt deiner Haut aus dem Gleichgewicht geraten und die Schutzbarriere gestört ist. Die Haut kann die Feuchtigkeit dann nicht in der Hautschicht behalten. Trockene Haut…

  • … juckt.
  • … spannt.
  • … schuppt.
  • … wird dünner.
  • … reist auf.
  • … entzündet sich.
  • … wird faltig.

Mit der richtigen Ernährung und u.a. den richtigen Vitaminen kannst du viel dafür tun, deine Haut in ihrer Funktion zu unterstützen, und ihr dabei zu helfen, nicht auszutrocknen. Am besten isst du täglich frisches Obst und Gemüse und trinkst 1.5 bis 2 Liter Wasser (oder eine gesunde Alternative). Vermeiden solltest du Lebensmittel, die die Hautbarriere stören und ihr Feuchtigkeit entziehen (z.B. Alkohol oder zu viel Salz) sowie jene, die den Abbau von Kollagen begünstigen (z.B. verarbeitete Lebensmittel mit viel Industriezucker oder Produkte aus Weizenmehl).

Lebensmittel für schöne Haut: Dieses Food sorgt für einen strahlenden Teint ganz ohne Pickel, Falten & Co.

Lebensmittel: Welches Vitamin fehlt bei trockener Haut?

Nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Haut braucht bestimmte Vitamine, um richtig arbeiten zu können. Ist die Haut trocken, kann das u.a. einen Mangel an Zink, Vitamin A, Omega-3-Fettsäuren oder einem anderen, für die Hautgesundheit essenziellen Nährstoff bedeuten. Ein Vitamin-A-Mangel-Symptom kann zum Beispiel (neben der trockenen Haut) sein, dass sich die Haut verhornt und die Schleimhäute austrocknen. 

Tipp: Am besten lässt du regelmäßig deine Blut-Werte beim Arzt checken, damit du weißt, ob und welchen Mangel du hast. 

Ernährung trockene Haut: Was gibt der Haut am meisten Feuchtigkeit

Die richtige Ernährung, ausreichend trinken, Alkohol, Nikotin, Fast Food und Sonneneinstrahlung meiden, hilft der Haut, ihren Feuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht zu halten. Wichtig ist zu wissen, dass es bei der Ernährung nicht nur darum geht, Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil zu verzehren. Du brauchst vor allem die richtigen Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Spurenelemente, die die gesunde Hautbarriere unterstützen, wertvolle Fette liefern und die Haut vor Umwelteinflüssen schützen, damit Flüssigkeit nicht so schnell verloren geht. 

Extrem trockene Haut: Worauf du achten solltest, ist die ausreichende Zufuhr folgender Nährstoffe bzw. Lebensmittel:

Vitamin A (bzw. seine Vorstufe Betacarotin)

(in Möhren, Aprikosen, Sanddorn, gelb-roter Paprika) Hilft der Haut, Feuchtigkeit zu speichern und verhindert das Eindringen von Viren, Pilzen und Bakterien.

Antioxidantien: Diese Lebensmittel verschönern deine Haut + die besten Produkte gegen Falten!

Riboflavin/Vitamin B2

(in Fleisch, Fisch, Eiern, Milch- und Vollkornprodukten) Ist wichtig für eine gesunde Haut. Riboflavin unterstützt die Atmung und das Wachstum der Hautzellen.

Pantothensäure

(in Milchprodukten, Eiern, Champignons, Getreide, Blumenkohl, Brokkoli, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten) Verbessert die Elastizität der Haut und reduziert Hautunreinheiten.

Omega-3-Fettsäuren

(in Avocados, Walnüsse, Mandeln, pflanzliche Fette wie Leinöl, Rapsöl, Chiasamen) Unterstützen die Haut bei der Bildung von körpereigenen Fetten. Das schützt die äußere Hautschicht.

Biotin

(in Milch und Milchprodukten, Bananen, gekochten Eiern (Eigelb), Innereien (Leber, Nieren), Haferflocken, Sojabohnen, Champignons, Walnüssen, Sonnenblumenkernen, Lachs und Hering, Tomaten, Spinat) Unterstützt Keratin-Proteine sowie das Wachstum von Blutzellen und Talgdrüsen.

Vitamin C

(in Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Acerola-Kirschen, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, Zitrusfrüchten, Paprika, Kohl, Spinat, Kartoffeln, Petersilie.) Hat eine wichtige Aufgabe bei der Kollagen-Produktion, wirkt als Antioxidans gegen freie Radikale und bei Hautschäden.

Vitamin E

(in Getreide, Pflanzenölen, Eiern, Nüssen, Fisch.) Wirkt als Antioxidans, schützt vor UV-Strahlung, erhöht den Kollagengehalt in der Haut, stärkt das Bindegewebe und wirkt gegen Falten.

Zink

(in Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Roggen- und Weizenkeimlingen, Linsen, Hartkäse, Fisch, Fleisch) Hilft der Haut bei Verletzungen, wirkt gegen Pickel, hält die Haut weich, ist an der Produktion von Fetten in der Haut beteiligt.

Vitamine für die Haut: Das sind die besten für deinen Hauttyp – laut Dermatologin

Was hilft gegen trockene Haut am ganzen Körper?

Wenn du sehr trockene Haut hast, solltest du im ersten Schritt mal einen Arzt darauf schauen lassen, um ernstzunehmendere Hauterkrankungen auszuschließen. Du solltest viel trinken, dich ausgewogen ernähren, die richtigen Nährstoffe zu dir nehmen und die richtigen Pflegeprodukte benutzen. Lass dich dafür am besten beim Experten (Hautarzt, Kosmetiker, etc.) beraten, denn nicht alles hilft bei jeder Art von Haut. Produkte mit z.B. Urea (Harnstoff) helfen der Haut beim Abschuppungsprozess abgestorbener Hautzellen und dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Sie sind schon mal ein gutes Mittel, können aber, je nach Hautbeschaffenheit, auf der Haut brennen. Auch Produkte mit Aloe Vera können sich positiv auf das Hautbild auswirken. Zudem stillen sie den Juckreiz bei trockener Haut und als Gel kühlen sie zusätzlich.

Ernährungstipps: Welches Obst hilft gegen trockene Haut?

Besonders gut bei trockener Haut sind u.a. Aprikosen (Betacarotin), Beeren (Vitamin C), Zitrusfrüchte (Vitamin C), Bananen (Biotin), Avocado (zählt botanisch eher zum Obst und enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren).