Sie aß schon sehr früh nicht mehr vor anderen

Sophia Thiel ist zu Gast bei Youtuber und Rollstuhlbasketballer Leeroy Matata (24) im gleichnamigen Podcast. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie für die Fitness-Influencerin alles angefangen hat. „Meine Devise damals war: Sport ist Mord“, gesteht Sophia. Früher, erklärt sie, gab es häufig Momente, in denen sie für ihre Figur angefeindet wurde. Das machte viel mit Sophia: Wenn Freunde sich am Abend eine Pizza gönnten, hat sie sich das Schlemmen verkniffen, obwohl sie so Hunger hatte. „Ich habe mich sehr früh nicht mehr getraut, vor anderen zu essen“, erklärt sie die traurige Wahrheit. Und auch die Beziehung zu Jungs war oft dieselbe, so die 26-Jährige. „Ich war nie Girlfriend-Material. Sondern ich war immer die, mit der man Armdrücken will, der Kumpeltyp.“

Irgendwann begann sie mit extremen Fitness-Workouts und strikter Diät, was sich rasch bemerkbar machte. „Mit dem extremen Schwarz-Weiß-Denken habe ich schnelle Erfolge erzielt.“ Plötzlich nahm alles seinen Lauf: „Damals, im heranwachsenden Alter, in der Pubertät, war eine große Planlosigkeit. Und dann dachte ich, probiere ich das mal mit Social Media aus. Weil ich damals über einen sehr radikalen Weg abnehmen konnte. Vor allem im Bodybuilding-Bereich gab es wenig Infos“, so Sophia. „Dann ging ein Vorher-Nachher-Bild ziemlich schnell viral. Und dann kam eine erfolgreiche Reportage und dann ist es über mich hereingebrochen.“