Raynaud-Syndrom: Kann die Ernährung helfen?

Dabei handelt es sich vor allem um Nährstoffe oder Nahrungsmittel, die unter Umständen die Durchblutung in den feinsten Blutgefäßen (den Kapillaren) verbessern, wie beispielsweise Knoblauch, Rote-Bete-Saft oder Omega-3-Fettsäuren. Letztere sind vor allem in fettreichem Seefisch wie Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle oder Thunfisch enthalten, die Vorstufen dazu vor allem in Walnüssen, grünem Blattgemüse, Lein-, Raps- oder Walnussöl.

Eine mögliche, allerdings nicht sicher belegte Wirkung wird zudem manchen Nahrungsergänzungsmitteln zugesprochen, wie beispielsweise:

  • Ginkgo biloba
  • Ginseng
  • L-Carnitin
  • Inositol

Fazit: Mehr Forschung nötig

Wie sich bestimmte Ernährungsweisen auf das Raynaud-Syndrom auswirken, ist kaum untersucht. Um eine sichere Aussage treffen zu können, sind weitere Forschungsarbeiten notwendig.

Bekannt ist, dass sich koffeinhaltige Getränke bei Betroffenen mit Raynaud-Syndrom nachteilig auf die Symptome auswirken kann. Unklar bleibt, inwiefern und in welchem Ausmaß die Ernährung tatsächlich dazu beitragen kann, Raynaud-Anfälle zu lindern oder der Erkrankung selbst vorzubeugen. Das liegt auch daran, dass die Ursachen der Erkrankung nicht vollständig erforscht sind.

In den meisten Fällen handelt es sich um das primäre Raynaud-Syndrom, welches eigenständig aufzutreten scheint und sich bereits in jungen Jahren zeigt. Das sekundäre Raynaud-Syndrom entwickelt sich hingegen als Folge einer anderen Grunderkrankung und tritt erst später, meist ab einem Alter von 40 Jahren zutage. In letzterem Fall ist es vor allem wichtig, die zugrunde liegende Erkrankung zu behandeln.