Omikron: Puchhammer-Stöckl ist eher für Tests der Vulnerablen

Hacker: “Werde der Empfehlung nicht folgen”

Aus Wien, wo die mit Abstand meisten Tests durchgeführt werden, kam prompt eine Abfuhr: Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) sagte im Puls24-Interview: “Ich werde dieser Empfehlung der Frau Professor Puchhammer sicher nicht folgen.” Die breite Teststrategie würde auch Sicherheit geben und er denke nicht im Traum daran, das den Menschen zu nehmen.

Hacker weiter: “Ein Viertel der Wiener Bevölkerung hat an einem Tag Tests abgeben, da fang’ ich doch nicht an zu diskutieren, ob das sinnvoll ist, oder nicht.” Im Rahmen der Aktion “Alles gurgelt” werden an Spitzentagen bis zu 350.000 PCR-Tests ausgewertet. 

“Screenings in der Bevölkerung sind ein wesentliches Element für die Gesundheitsbehörde, Erkenntnisse zu gewinnen. Die Wissenschaft weiß in Österreich so viel über die Verbreitung von Omikron, weil wir in Wien so eine Teststrategie haben und das wird auch von der Bevölkerung mitgetragen”, sagt der Gesundheitsstadtrat. 

Wiens Stadtrat für Impfpflicht auch am Arbeitsplatz

Hacker ließ am Mittwoch noch in einem anderen Interview aufhorchen: Via ATV forderte er, dass einerseits die Impfpflicht auch auf den Arbeitsplatz ausgedehnt wird, und andererseits, die Verpflichtung zum dritten Stich erst ab 18 Jahren (und nicht ab 14) vorschreiben. 

Die allgemeine Impfpflicht soll ab Februar in Kraft treten, am Arbeitsplatz gelten aber weiterhin auch Tests – also 3-G. Davon hält Wiens Stadtrat nichts.