Omikron bei fast 100 Prozent: Epidemiologin erwartet “Störungen im System”

Gleichzeitig hofft die leitende Epidemiologin an der Medizinischen Universität Wien, dass es weniger schwere Verläufe geben und damit auch Österreichs Covid-Stationen weniger belastet werden.

Entscheidend werde weiterhin sein, ob sich weitere “entscheidende Personengruppen” ihren dritten Stich, die Booster-Impfung, in den nächsten Tagen abholen, so Schernhammer. Das sei auch insofern dringend geboten, als Kinder bis fünf Jahren der Omikron-Variante schutzlos ausgeliefert sind und die Folgen etwa von Long-Covid noch nicht ausreichend abzuschätzen sind.

Chance auf Normalität

Was die längerfristige Perspektive anlangt, so schließt sich die Wiener Medizinerin Fachleuten aus anderen Ländern an, die punkto Covid-19 in den vergangenen Tagen von einer Chance auf Normalität noch in diesem Jahr sprachen.