Neue Software spart in Gastro Lebensmittel

Der Klimawandel ist das eine – die steigenden Lebensmittelpreise aber mittlerweile das andere Argument, dass einfach besser auf einen effizienten Verbrauch geachtet werden muss. Wiener Gastronom Paul Kolarik ist nun der erste, der in einem österreichischen Betrieb die neue KI-basierte Software „Positive Carbon“ einsetzt. Mehr noch: Gemeinsam mit primeCROWD-CEO Markus Kainz investiert Kolarik eine sechsstellige Summe in das Start-up.

So funktioniert die KI

Und wie geht’s? Kameras scannen dabei was auf die Teller und vom Gastzimmer wieder zurückkommt. Auch der Einkauf wird getrackt.

Die von Paul Kolarik geführte Luftburg im Wiener Prater ist das weltweit größte zu 100 Prozent bio-zertifizierte Lokal der Welt (rund 1200 Sitzplätze). Auch hinsichtlich der Vermeidung von unnötiger Energie und Lebensmittelabfall ist das Lokal ein Vorreiter.

“Wir werden die Technologie sobald wie möglich bei uns in der Küche einsetzen. Ein weiterer positiver Effekt den wir sehen, neben dem Offensichtlichen der Foodwaste-Einsparung, ist eine Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter*innen. Wir erwarten uns durch den Einsatz von Positive Carbon, dass wir noch mehr Einsicht und Überblick zusätzlich zu den bereits implementierten Maßnahmen erhalten und so noch gezielter daran arbeiten können, die Lebensmittelabfälle zu reduzieren”, so Kolarik.

Was kostet es?

Positive Carbon bepreist pro Scanner, hier liegt der Preis regulär bei 600 Euro, allerdings variiert die Implementation Fee je nach Betrieb. Das System lässt sich also auch auf kleine Betriebe umlegen.