NATURALIE: Ungewohntes Aroma: der Baobab – Gesundheit & Ernhrung

Dieser Baum ist ein Hingucker: Als wrden da Wurzeln statt ste in den Himmel ragen, so steht er da, der Affenbrotbaum, auch Baobab genannt. In seiner Heimat, dem tropischen Afrika, umweht das mchtige Malvengewchs eine fast schon magische Aura. Die Einheimischen nennen es Wunderbaum oder Baum des Lebens, das Pulver aus den Baobab-Frchten wird in der traditionellen Volksmedizin gegen allerlei Leiden wie Infektionen, Entzndungen, Fieber, Malaria und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Aus den Blttern und Fasern des Baumes entstehen Kleidung, Schmuck und Seile. Bei uns ist das Pulver erhltlich, es hat sich in der ra der Smoothies einen Status als Superfood erarbeitet. Tatschlich stecken im Baobab zahlreiche Nhrstoffe: sehr viel mehr Vitamin C als in Orangen, enorm viel Kalium, von dem Muskeln und Blutdruck profitieren. Auerdem Kalzium, Magnesium und Eisen. Die enthaltenen Ballaststoffe regulieren die Darmttigkeit. Baobab-l, das aus den Samen hergestellt wird, soll Herz und Leber strken. Gesnder als heimisches Obst und Gemse ist der Baobab allerdings nicht, wegen des Nhrstoffgehalts muss man also nicht in das durchaus preisintensive Pulver investieren. Der Geschmack ist da schon eher ein Grund: S, fruchtig-suerlich und im Abgang ein wenig herb – diese fr europische Zungen eher ungewohnte Mischung macht sich tatschlich gut in Smoothies oder auch im Joghurt.