Mückstein: Projekt Sindbad erhöht Chancen für Jugendliche

Mentor:innen unterstützen junge Menschen am Weg ins Berufsleben

Wien (OTS/BMSGPK) – „Das Projekt Sindbad verfolgt einen innovativen, zielführenden Ansatz: die Chancen junger Menschen für einen gelungenen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Junge Menschen brauchen oft Unterstützung, um den für sie passenden Weiterbildungsweg oder einen adäquaten Job zu finden. Die Idee, dass Mentori:nnen armutsgefährdete Jugendliche quasi bei der Hand nehmen und unterstützen, ist ein wirklich tolles Projekt, das bis heute schon viele Erfolgsgeschichten geschrieben hat“ sagte Sozialminister Wolfgang Mückstein anlässlich seines Besuchs am Standort Linz. ****

Das Projekt Sindbad stellt Schüler:innen der 9. Schulstufe einer Mittelschule, Polytechnischen Schule oder Fachmittelschule, Studierende und junge Berufstätige zwischen 20 und 35 Jahren für 12 Monate als Mentor:innen zur Seite.

Jeder junge Mensch (Mentee) bekommt eine/n persönliche/n Mentor, Mentorin, um sich gemeinsam Gedanken über die Zukunftsplanung zu machen und konkrete Schritte im Ausbildungsweg zu setzen. Das Mentoringteam meistert gemeinsam den erfolgreichen Einstieg in eine weiterführende Schule oder Lehre.

“Besonders freut es mich, dass unser Sozialminister beim Besuch an unserem Standort Linz sehr interessiert an der Lebensrealität unserer Jugendlichen während Corona war. Eine ganze Generation wurde auf eine enorme Belastungsprobe gestellt. Wir als Sindbad sind stolz darauf, während dieser schwierigen Zeit einen kleinen Beitrag geleistet zu haben. Die psychosoziale Unterstützung durch unsere Mentorinnen und Mentoren ist deshalb so wichtig wie noch nie“, so Janet Kuschert, Geschäftsführerin von Sindbad Österreich.

Das Sozialministerium fördert das Projekt aktuell mit 120.000 Euro. Mit diesem Geld werden 49 armutsgefährdete Schüler:innen von ehrenamtlichen Mentor:innen beim Bildungsübergang zwischen Pflichtschule und weiterführender Ausbildung individuell begleitet. Damit werden die Jugendlichen bei der Berufs- und Ausbildungswahl und beim Einstieg begleitet und unterstützt. Durch gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. Ausflüge oder kulturelle Aktivitäten, wird auch die soziale Integration und die gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig gefördert.

“Gerade in den letzten eineinhalb Jahren war der Übergang von der Pflichtschule in die weiterführende Ausbildung so schwierig wie noch nie. Viele Jugendliche konnten pandemiebedingt Ausbildungsbetriebe nicht besuchen, es gab keine Bildungsmessen. Die Mentorinnen und Mentoren waren und sind eine wichtige Ergänzung zur Berufsorientierung in der Schule. Mein Ressort unterstützt dieses Projekt, das an mehreren Standorten in Österreich angeboten wird, gerne. Es unterstützt auf individueller Ebene bei der Orientierung und der Teilhabe und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Erhöhung der sozialen Mobilität in Österreich“, so Sozialminister Mückstein abschließend.

Fotos vom Besuch finden Sie zur freien Verwendung am Flickr Kanal des Sozialministeriums: www.flickr.com/photos/sozialministerium/

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