Mit der Suppen-Diät schnell abnehmen: Wie funktioniert das?

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    Mit einer Suppendiät soll man in einer Woche bis zu fünf Kilo abnehmen.

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    BLICK verrät eine Rezeptideen, die beim Abnehmen für Genuss sorgen.

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    Linsen sind Proteinspender und wichtig, um Muskeln aufzubauen.

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    Auf Salz sollten Sie möglichst verzichten. Kurkuma, Chili und Kümmel kurbeln dagegen die Fettverbrennung an.

Der Herbst is Suppen-Zeit: Suppen wärmen angenehm von innen, enthalten viel gesundes Gemüse und sorgen mit nur wenig Kalorien für langanhaltende Sättigung.

Mit einer Suppendiät soll man bis zu fünf Kilo pro Woche loswerden können. Die Kohlsuppe ist dabei einer der bekanntesten Schlankmacher. Doch eine Woche lang ausschliesslich pürierten Kohl schlürfen will wohl niemand.

Das muss aber auch nicht sein, denn die Mahlzeiten lassen sich frei variieren: Die Basis der Suppen sollte dabei immer ein Gemüse darstellen. Besonders zu empfehlen sind Broccoli, Kohl, Spinat oder Linsen. Kürbis, Rüebli und Kartoffeln machen sich ebenfalls gut.

Eiweissreiche Suppe hält länger satt

Proteinsuppen sind ein guter Nährstofflieferant, helfen beim Abspecken und unterstützen ausserdem den Muskelaufbau. Eiweisse sind die perfekte Ergänzung für Diätsuppen: Sie halten lange satt, zügeln den Hunger den Tag über und beugen Heisshunger vor, weil sie den Blutzucker konstant halten. Eine kräftige Brühe hilft ausserdem bei Erkältung, Unwohlsein und gegen trübe Tage.

Gewürze wie Salz sollten Sie dagegen nicht zu grosszügig verwenden, wenn Sie abnehmen wollen. Es begünstigt Wassereinlagen. Chili, Ingwer, Kurkuma und Kümmel kurbeln dagegen die Fettverbrennung an und verfeinern gleichzeitig die Suppen.

Wie funktioniert die Suppen-Diät?

Eine Woche lang muss man fast komplett auf feste Nahrung verzichten. Zum Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie als Nachmittagssnack kommen Suppen auf den Tisch. Erlaubt sind auch Früchte wie Äpfel, Kiwis, Orangen, Beeren und Birnen (in kleinen Mengen), sowie täglich ein Becher fettarmer Joghurt. Suppen sind in fast allen Variationen erlaubt, der Kreativitität sind keine Grenzen gesetzt. Die Grundlage bildet immer Gemüse, empfehlenswert sind vor allem Kohl, Brokkoli, Spinat oder Linsen. Sie liefern alle wichtigen Nährstoffe, darunter Vitamine, Mineralstoffe und Proteine. Auf fettreiche Zusätze wie Rahm und Crème Fraîche sollte man aber dabei verzichten. Geröstete Croutons ersetzt man etwa durch Kürbiskerne.

Drei Rezeptideen für proteinreiche Suppen, die Energie und Wärme in den kalten Herbst bringen:

Rezept für Kichererbsensuppe

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Kichererbsen abgiessen und abspülen. Rüebli schälen und in Scheiben schneiden.
  2. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch andünsten. Rüebli und Kichererbsen beigeben und einige Minuten rösten.
  3. Mit Bouillon aufgiessen und zum Kochen bringen. Etwa zehn Minuten lang köcheln lassen. Wenn die Rüebli weich sind, mit Mixer pürieren. Dann Tahini, Kreuzkümmel und Zitronensaft beigeben und nochmals mixen. Nach Belieben würzen.
  4. Harissa-Paste mit dem Olivenöl vermischen.
  5. Die Kichererbsen-Suppe mit fein gewürfelter Gurke, Tomate, geröstetem Sesam und frisch gehackten Kräuter dekorieren. Mit Harissa-Öl beträufeln.

Rezept für Gemüsesuppe mit Bohnen

  1. Kartoffeln und Rüebli rüsten und in kleine Stücke schneiden. Knoblauch pressen oder fein schneiden.
  2. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch kurz andünsten. Rüebli, Kartoffeln, Fenchelsamen und Gemüsebouillon beigeben. Zum Kochen bringen. Zehn bis zwölf Minuten köcheln lassen.
  3. Broccoliröschen, Spinat und die abgetropften Bohnen beigeben. Fünf bis sechs Minuten kochen lassen.
  4. Herd ausstellen. Kokosmilch und Zitronensaft beifügen und eine Minute ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen.

Rezept für kalorienarme Gemüsesuppe

  1. Rüebli, Kartoffel und Paprikaschoten rüsten und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in schräge Ringe schneiden.
  2. Gemüsebouillon
  3. mit Gewürzen aufkochen.
  4. Rüebli und Kartoffeln beigeben. Zwölf Minuten köcheln lassen. Nach etwa sieben Minuten die Paprikaschoten dazugeben. Petersilie vom Stängel zupfen und gemeinsam mit dem Spinat nach elf Minuten dazugeben.

Funktioniert dieses Abnehmkonzept wirklich?

Die Wirkung der Suppen-Diät ist wissenschaftlich belegt. Während Wasser einfach durch den Verdauungstrakt läuft, hält sich Wasser mit Gemüse vermischt z.B in einer Suppe sehr lange im Magen und sorgt so für eine lange Sättigung. Und je länger eine Speise im Magen verweilt, desto weniger Ghrelin wird ausgeschüttet. Dieser Botenstoff sendet bei leerem Magen Hungersignale. Hinzu kommt, dass die Suppem besonders kalorienarm sind. Trotz der bewiesenen Wirkung der Suppen-Diät sollte man den Körper nach einer Woche langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen, um einem Jojo-Effekt vorzubeugen.

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