Leitungswasser – gut für Gesundheit und Umwelt

Pro Jahr karren und schleppen die Deutschen weit über neun Milliarden Liter Mineralwasser nach Hause. Dabei schlägt der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 123 Litern Mineralwasser mit zwischen 19 und 23 Cent pro Liter (Bundesverband des Getränkefachhandels) zu Buche. Im Vergleich dazu: Der Liter Leitungswasser kostet in Deutschland im Durchschnitt 0,2 Cent (Statistisches Bundesamt). Das bedeutet: Für einen Euro erhält man 500 Liter Leitungswasser, dagegen aber nur maximal fünf Flaschen Mineralwasser.

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Einer Forsa-Studie zufolge trinken zwar mehr als zwei Drittel der Befragten Leitungswasser, jedoch bedienen sich insgesamt nur zehn Prozent ausschließlich aus dem Wasserhahn. Gleichzeitig geben 65 Prozent der Deutschen an, dass Umwelt- und Klimaschutz für sie ein sehr wichtiges Thema ist (Umweltbundesamt, Januar 22). Warum also immer noch so viel körperlicher und finanzieller Aufwand bei gleichzeitig schlechter Klimabilanz? Hinzu kommt, dass Leitungswasser von bester Qualität und unser am strengsten kontrolliertes Lebensmittel ist. Zum Mineralwasser aus der Flasche: Hierzulande werden stündlich allein zwei Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Das sind 450 000 Tonnen Müll. Die Flaschen werden unter hohem Einsatz von CO2 produziert, transportiert und nur zu einem Bruchteil recycelt. Für ihre Herstellung wird eine Energiemenge verbraucht, mit der 2,4 Millionen Drei-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnten (Deutsche Umwelthilfe).

Warum Wasser in Flaschen schleppen und damit Umwelt und Geldbeutel belasten, wenn es auch in bester Qualität aus dem Hahn kommt? © Schlör & Faß/Deutsche Umwelthilfe

Wer angesichts zunehmender Trockenheit gleichzeitig auch Wasser sparen möchte, dem zeigen die Wasserexperten der Fachunternehmen auf, dass Verbrauchen und Sparen kein Widerspruch ist. Ob Spar-armaturen, -perlatoren, -brausen und Co., an Möglichkeiten für die verschiedensten Bedürfnisse mangelt es nicht. „In unseren Beratungs- und Planungsgesprächen empfehlen wir den Kunden zu diesen Maßnahmen auch einen Warmwasserbereiter in Form einer kompakten Frischwasserstation, die nach dem Durchflussprinzip arbeitet und die Trinkwassererwärmung somit ausschließlich bei Bedarf erfolgt“, sagt Sanitärmeister Norman Ziesmann vom SHK-Unternehmen Schlör & Faß in Speyer.

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Maßgeschneiderte Lösungen für die individuell gewünschte Wasserqualität und -aufbereitung, aber auch für den Bestandsschutz und den Werterhalt von Immobilien bietet das SHK-Handwerk darüber hinaus mit vielfältigen (Aktivkohle-)Filtern und Systemen, die die Leitungen vor Verkrustungen durch Kalk und Korrosion schützen, das Wasser zusätzlich vitalisieren und vieles mehr. „Gerade in Gebieten mit hartem Wasser sind Kalkschutzmaßnahmen ratsam“, verweist Ziesmann darauf, dass bereits eine dünne Kalkschicht von nur drei Millimetern einen Energieübertragungsverlust in Höhe von 20 Prozent zur Folge hat.

Wer sein Leitungswasser außerdem noch sprudeln lassen und die Küchenarbeitsplatte mit keinem weiteren Gerät zustellen möchte, für den sind Sprudelarmaturen die passende Lösung. Interessierte können sich in der Ausstellung in der Wormser Landstraße in Speyer auch darüber umfassend informieren. pr/imp