Hier erinnern sich Menschen, was Lebensmittel und Co. in der DDR kosteten – wissen SIE es noch?

Ein verfallener Konsum aus der DDR. imago/BildFunkMV

Alles wird aktuell teurer, die Preise steigen immer weiter, ob bei der Energie, an den Tankstellen oder in den Supermärkten. Es scheint logisch, dass da viele beginnen, in Erinnerungen zu schwelgen. Etwa an die Preise auf der DDR! Auf der Ostalgie-Seite „DDR Kinder“ auf Facebook wurde jetzt danach gefragt, an welche Preise aus Honis Zeiten sich die Nutzer noch erinnern können. Hunderte Kommentare liefen ein – und die Preise klingen wie im Traum. Allerdings gilt es auch, sie richtig einzuordnen.

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Hier erinnern sich die Nutzer auf Facebook an die Preise in der DDR

„An welche Preise aus der DDR erinnert ihr euch noch?“, wurde auf der Facebook-Seite gefragt. Dazu eine Preisliste mit Kosten aus dem Bereich der Süßwaren. Demnach war ein Milchbrötchen damals für 6 Pfennige zu haben, ein Schoko-Milcheis kostete 20 Pfennige und ein Fruchteis 15 Pfennige. Brausepulver gab es bereits für 10 Pfennige, Cottbusser Butterkekse 50 Pfennige… und eine Schokoladentafel der Sorte Bambina kostete immerhin 2 Mark.

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Hunderte Kommentare laufen ein – von Nutzern, die sich ebenfalls an die Preise von damals erinnern können. Eine Frau schreibt, 1 Kilogramm Schnitzel hätte damals 10 Mark gekostet, 500 Gram Gehacktes 4,45 Mark, 125 Gramm Kaffee satte 8,75 Mark. 12 Eier gab es für 4,08 Mark – aber zumindest die Jagdwurst war mit 68 Pfennigen für 100 Gramm einigermaßen günstig. Eine Nutzerin erinnert sich, dass die heute noch beliebten Knusperflocken 2,60 Mark kosteten, das Schokoladen-Ersatzprodukt „Creck“ immerhin 1 Mark, die Schlagersüßtafel 80 Pfennige.

Andere schicken gleich ganze Listen! Eine Nutzerin schreibt: „Butter 2,40 Mark, Rahma 1,75 Mark, Milch 0,70 Mark, Marina, Sonja, Sahna 0,50 Mark, Perle (Rote Brause) 0,51 Mark, Zuckerstange 0,02 Mark, Lakritzstange 0,10 Mark.“ Wieder andere haben die Preise in den Bäckereien noch genauestens im Kopf. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein normales Brötchen 5 Pfennig gekostet hat“, schreibt ein Mann. „Ein Milchbrötchen 10 und ein Mohnbrötchen 12 Pfennig.“

Die Preise müssen auch mit den damaligen Löhnen verglichen werden

Günstig schienen vor allem die Kosten des täglichen Lebens. So erinnert sich ein Nutzer in einem Kommentar an die Öffi-Preise. „Bus /Straßenbahn Stadttarif 20 Pfennig, Berliner S-Bahn Preis-Stufe 1, 20 Pfennig, Monatskarte 10 Mark, Dekadenkarte (10. Tage) , 3,50 Mark. Hier war kein 9 Euro Ticket nötig.“ Und einer erinnert sich, was es kostete, einen Film zu schauen. „Kino Eintritt 1.30 – 1.50 Mark, wenn ich mich recht erinnere.“

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Allerdings bemängeln viele auch, dass die Rechnung so nicht aufgeht – denn die Gehälter waren oft viel niedriger. 1980 habe der Durchschnittslohn in der DDR bei 1021 Mark gelegen, merkt ein Nutzer an. „Jetzt kann jeder selber rechnen“. Einer schreibt: „Mein Gehalt im Jahr 1978: 450 Mark.“ Und eine Frau schreibt, zwar habe ein Zwei-Kilo-Mischbrot nur 1,04 Mark gekostet – „aber der Verdienst im Monat als Bürokauffrau lag bei 250 Mark.“

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