Feta: Wie gesund ist der griechische Käse? 

Aktualisiert: 17.10.2021 – 19:42

Griechischer Schafskäse
Käse auf den Tisch: Ist Feta gesund? 

Foto: GettyImages / wmaster890

Feta ist würzig, lecker und vielseitig einsetzbar. Hinzu kommt: Der griechische Käse ist auch noch gesund.

Essen Sie gerne Feta und haben sich schon einmal gefragt, ob der griechische Käse auch gesund ist? Wir verraten, was in Feta drin steckt, ob er Laktose enthält und wie gesund er wirklich ist.

Im griechischen Salat darf er nicht fehlen, aber auch im Ofen gebacken schmeckt er sehr lecker: Feta. Der griechische Schafskäse ist beliebt und vielseitig einsetzbar. Doch darf er auch ohne Reue genossen werden? Ja, denn Feta ist gesund.

Feta: Das macht den griechischen Schafskäse gesund

Feta wird in Deutschland auch gerne einfach nur als Schafskäse bezeichnet. Doch nicht jeder Schafskäse ist automatisch Feta. Denn seit 2007 ist Feta ein geschütztes Lebensmittel, das gewissen Regelungen unterliegt. Der Käse darf nämlich nur aus Schafsmilch vom griechischen Festland oder der Insel Lesbos hergestellt werden. Auch Ziegenmilch darf verwendet werden, allerdings nur zu maximal 30 Prozent. Neben Milch, Salzlake und Bakterienkulturen dürfen sich keine weiteren Zutaten im Feta wiederfinden. Feta ist somit frei von jeglichen Zusatzstoffen und somit ein relativ naturbelassenes Nahrungsmittel.

Hinzu kommt, dass Schafsmilch sehr nahrhaft ist. Eiweiß sowie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine finden sich in Feta wieder, die den Käse zu einem durchaus gesunden Lebensmittel machen. Was genau steckt drin?

Proteine, Vitamine, Mineralstoffe: Was steckt in Feta?

Schafsmilch zählt zu den eiweißreichsten Milchsorten, was Feta wiederum zu einer guten Proteinquelle macht. Proteine sind für die Muskeln sowie Regeneration und Wachstum wichtig. Der griechische Käse enthält außerdem reichlich Kalzium, das für Knochen und Zähne unabdingbar ist. Das enthaltene Zink wiederum kommt unserem Immunsystem sowie Haut und Haaren zugute. Darüber hinaus stecken auch wichtige Vitamine wie unter anderem Vitamin A, E, B2 und B12 in Feta.

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100 Gramm Feta kommen auf circa 280 Kalorien. Es sind so gut wie keine Kohlenhydrate in dem Käse enthalten, was ihn für eine Low-Carb-Ernährung geeignet macht. Was den Fettgehalt von 24 Gramm betrifft, so liegt Feta im Vergleich zu anderen Käsesorten im Mittelfeld. Im Vergleich: Mozzarella liegt bei 21 Gramm und Gouda bei 31 Gramm pro 100 Gramm.

Da Feta in einer Salzlake eingelegt ist, enthält er relativ viel Salz. Salz, also Natriumchlorid, ist wichtig für unseren Körper, kann jedoch in zu großen Mengen schädlich sein. Um den Salzgehalt des Käses zu verringern, können Sie ihn für eine Stunde in Wasser einlegen. Doch auch der Geschmack wird dadurch milder. Ein weiterer Tipp: Sehen Sie Feta als Würzmittel. Wird der Käse in einem Rezept, wie zum Beispiel Feta-Minze-Dip, verwendet, braucht es häufig nicht mehr viel zusätzliches Salz.

Feta ist nicht laktosefrei

Für Menschen mit einer Laktoseintoleranz ist Feta allerdings nur bedingt geeignet. Zwar enthält der Käse mit einem Gramm pro 100 Gramm nicht viel Laktose, er ist aber auch nicht laktosefrei.

Aber: Manche Menschen vertragen Kuhmilch nicht so gut, was oftmals nicht an der Laktose liegt. Käse und andere Milchprodukte aus Schafs- oder Ziegenmilch, wie beispielsweise Feta, werden dann häufig besser vertragen.

Fazit: Feta ist ein gesundes Lebensmittel

Feta wird auf traditionelle Art und Weise hergestellt und ist ein relativ naturbelassenes Lebensmittel. Der Käse ist reich an Eiweiß, eine gute Kalziumquelle und liefert darüber hinaus zahlreiche weitere Vitamine und Mineralstoffe. Es kann also getrost gesagt werden, dass Feta ein gesundes Lebensmittel ist. Das Schöne: Der Käse lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Probieren Sie es zum Beispiel einmal mit Tomaten-Feta-Pfanne, Nudelsalat mit Feta & Oliven oder Spinat-Feta-Muffins.

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Quellen: Deutsches Ernährungsberatungs- & -informationsnetz, Öko-Test

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