Ernährungstagebuch: So führst du erfolgreich Protokoll

Ein Ernährungstagebuch gibt viel Aufschluss. U.a. über den Zusammenhang zwischen dem was du isst und deiner Gesundheit. Lies hier, wie es richtig geht!

Was ist ein Ernährungstagebuch?

Ein Ernährungstagebuch ist vor allem für Menschen sinnvoll, die a) unter chronischen Erkrankungen leiden, b) abnehmen wollen und d) Unverträglichkeiten in ihrer Ernährung herausfinden wollen. Es ist sinnvoll, das Buch mindestens eine Woche, besser mehrere Wochen bis Monate, zu führen und es täglich auszufüllen. Ratsam ist ein solches Buch auch für Sportler und, wenn du generell wissen möchtest, wie ausgewogen du dich ernährst.

Wie funktioniert ein Ernährungstagebuch?

Ins Ernährungsprotokoll werden im besten Fall verzehrten Speisen, Getränke und Genussmittel, aber auch Dinge wie körperliche Beschwerden, Sporteinheiten, Ruhephasen sowie die Schlafdauer eingetragen. Wenn du Medikamente nimmst, kannst du das ebenfalls im Buch festhalten. Mithilfe eines Ernährungstagebuchs lassen sich dann (entweder von dir selbst, vom Arzt oder vom Ernährungsberater) Zusammenhänge zwischen deiner Ernährung und deiner Körperfunktion ablesen. Du kannst im Anschluss deine Ernährung anpassen und optimieren.

Wie führt man am besten ein Ernährungstagebuch?

Du solltest das Buch jeden Tag ausfüllen und alle Dinge, die du verzehrst, darin notieren. Auch das kleine Stück Schokolade, den Espresso oder aber den Löffel Pudding, den zu zwischendurch naschst. Nimm dir am besten immer am Ende einer Woche etwas Zeit, um zu analysieren – oder lasse deine Werte analysieren.

Ernährungstagebuch führen: Hilfsmittel, die du brauchst

Um erfolgreich ein Ernährungsprotokoll zu führen, brauchst du nicht nur Papier und Stift oder eine App, sondern auch ein paar Küchentools. Lege dir unbedingt eine Küchenwaage sowie einen Messbesser mit Milliliter-Angabe zu. Was auch nicht schaden kann, ist, sich eine Nährwert-Tablette zu besorgen.

Form des Tagebuchs: Analog oder digital?

Früher hat man Ernährungstagebücher fast ausschließlich handschriftlich geführt. Heute gibt es auch viele Apps oder Saftware dafür. Egal ob auf Papier oder digital: Sinnvoll ist immer, wenn du mit mit bestimmten “Vordrucken” bzw. vorgeschriebenen Listen arbeitest. Das erleichtert dir das Ausfüllen und du behältst alle wichtigen Angaben im Kopf.

Führst du dein Tagebuch lieber digital? Das ist auch ok und hat sogar viele Vorteile. In Apps kannst du dir z.B. nach dem Ausfüllen Nährwerttabellen anzeigen lassen, Wochenlisten erstellen oder Tipps zur Ernährung nachlesen. Oft spart das Ausfüllen per Ernährungstagebuch-App auch Zeit und Nerven. ABER: Viele Apps richten sich hauptsächlich an die die in erster Linie Kalorien zählen wollen und sind für eine Ernährungsumstellung nicht optimal. Ob digital oder analog: Finde am besten selbst heraus, womit du besser arbeiten kannst.

Ernährungstagebuch: Die besten Apps

Du möchtest deine Ernährung bequem per Handy protokollieren? Dann versuch‘s mal mit einer der vielen Apps, die es auf dem Markt gibt. Hier findest du eine kleine Auswahl:

Welche App als Ernährungstagebuch?

„Yazio: Kalorienzähler & Fasten“
Hiermit bekommst du u.a. folgende Features: Kalorienzählen, Intervallfasten, über 20 Fastenpläne, Ernährungspläne, Wasserzähler, Rezepte, Lebensmitteldatenbank, uvm. Es gibt eine kostenlose Version (mit u.a. Rezepten der Woche) und eine bezahlte Version mit weiteren Features. Hier geht’s zur App.

„Lifesum: Diät Planer & Tracker“
Hiermit bekommst du u.a. folgende Features: individuelle Diät- und Ernährungspläne, Tracken von Nahrungsmitteln und Trainingseinheiten, gesunde Rezepte, Tagesbewertungen. Es gibt eine kostenlose sowie eine bezahlte Version mit erweiterten Features (u.a. noch mehr Rezepte und Pläne). Hier geht’s zur App.

Was ist besser: Yazio oder Lifesum?

Das musst am Ende du selbst entscheiden. Unser Tipp: Lade dir beide Apps zum Test herunter. Bereits in der kostenlosen Version kannst du viele Features nutzen. Welche App gefällt dir optisch besser (ist wichtig, wenn man damit jeden Tag arbeiten soll), welche verstehst du eher, welche hat die für dich wichtigeren Funktionen. Danach entscheidest du, bei welcher App du bleiben willst und ob du vielleicht sogar auf eine bezahlte Version switchen möchtest.