Diese 10 Lebensmittel helfen dir gegen geschwollene Beine

  • Ödeme: Wassereinlagerungen kommen oft im Sommer vor
  • Aufgequollen und schwer: Vor allem in den Beinen kämpfen viele Menschen damit
  • Körper entwässern: Die Ernährung kann helfen – Medikamente sich nicht immer nötig
  • Es gibt 10 Lebensmittel, die deinen Körper aktiv entwässern

Wassereinlagerungen belasten, man fühlt sich aufgequollen und die Beine sind schwer und bleiern. Obwohl man kein Gramm zugenommen hat und streng auf die Ernährung achtet, fühlt man sich unwohl und die Jeans sitzt etwas enger als sonst. Die Ursachen für die Wassereinlagerungen – oder Ödeme – sind vielfältig. Es muss aber keine Erkrankung dahinterstecken. Oft reichen schon warme Sommertemperaturen aus, um die Wassereinlagerungen vor allem in den Beinen zu fördern. Auch eine kohlenhydratreiche oder eine zu salz- oder zuckerreichen Ernährung kann Ödeme begünstigen.

Wassereinlagerungen: Was steckt dahinter? 

Zu leichten Schwellungen in Händen, Füßen oder im Gesicht kann es bei Hitze kommen oder dann, wenn du zu lange gestanden oder gesessen hast. Geschwollene Füße oder Beine kommen im Sommer häufiger vor als im Winter. Solche leichten Schwellungen klingen von selbst wieder ab. Sollten die Schwellungen aber nicht von selbst wieder abklingen ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.

Diese Ursachen können hinter Ödemen stecken:

  • Herzinsuffizienz
  • Lymphgefäßerkrankungen
  • Venenerkrankungen
  • Eiweißmangel
  • Verletzungen und bei Arthrose
  • Übergewicht

Baut dein Körper die Wassereinlagerungen aber schon nach kurzer Zeit wieder ab, steckt vermutlich keine Krankheit dahinter. Dann ist es vor allem ratsam, auf deine Ernährung zu achten. 

Körper entwässern: Diese Lebensmittel helfen dir dabei, Wassereinlagerungen loszuwerden

Mit der richtigen Ernährung kannst du die Wassereinlagerungen schnell wieder loswerden oder den Ödemen sogar direkt vorbeugen. Wir haben 10 Lebensmittel für dich gesammelt, die deinen Körper aktiv entwässern.

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1. Cranberry – als Frucht oder als Saft

Egal, ob als Frucht im Müsli oder Joghurt oder auch als (ungesüßten) Saft: Cranberry ist ein echtes Entwässerungswunder. Die Frucht hilft dem Körper dabei Schadstoffen abzutransportieren und du kannst durch den Saft einen Teil deines Flüssigkeitsbedarfs abdecken. 

2. Spargel – egal, ob grün oder weiß

Spargel ist in Deutschland ganz besonders beliebt – und er entwässert enorm. In grünem und auch in weißem Spargel steckt eine große Menge Asparaginsäure vor. Und diese Säure kurbelt Nierentätigkeit an und sorgt so dafür, dass der Körper vermehrt Wasser ausscheidet. Dabei besteht der Spargel selbst fast nur aus Wasser und hat kaum Kalorien, gleichzeitig wird der Körper mit vielen Vitaminen und Folsäure versorgt.

3. Wasser – simpel und effektiv

Das hörst du sicher nicht zum ersten Mal, auch wenn es paradox klingt: Du musst viel Wasser trinken, um deinen Körper zu entwässern. Fürchtet dein Körper dehydriert zu sein, behält er all das Wasser, das im Körper ist zurück und speichert es. Trinkst du genug Wasser, scheidet dein Körper die Flüssigkeit aus und befreit  dich von Schadstoffen.

4. Reis – Kalium spült den Körper

Reis enthält viel Kalium, das dafür sorgt, dass du überschüssige Flüssigkeit loswirst. Entscheidest du dich für die Vollkorn-Variante, nimmst du auch noch ordentlich Ballaststoffe auf. Also wenn Kohlehydrate, dann auf jeden Fall Reis.

5. Banane – süß, lecker und entwässernd

Wie Reis, enthält auch die Banane viel Kalium und entwässert so den Körper. Dabei schmeckt das Obst auch noch lecker und süß. 

6. Gurke – hilft Proteine zu verarbeiten

Gurken bestehen zu 95 % aus Wasser und wirken dazu auch noch harntreibend. Das Enzym Erepsin sorgt außerdem dafür, dass der Körper Proteine besser verarbeiten kann. Vor allem im Sommer ist die frische Gurke also auf jeden Fall ein perfekter Snack.

7. Kartoffeln – aber ungeschält

Kartoffeln sind gesund, das ist klar, aber eine entwässernde Wirkung hat sie nur dann, wenn du sie mit Schale kochst und verspeist. In der Schale stecken nämlich die entscheidenden Stoffe, die dich von den Wassereinlagerungen befreien.

8. Birnen – fruchtig frisch und entwässernder als Äpfel

Birnen haben zwar mehr Kalorien als Äpfel, aber dafür haben sie auch eine wesentlich höhere entwässernde Wirkung auf deinen Körper. Die Frucht enthält nämlich Phosphor, Kalium und Kalzium.

9. Brennnesseltee – Wundermittel zur Entwässerung

Brennnesseltee ist geschmacklich nicht jedermanns Sache, aber in Sachen Entwässerung ist er ein echtes Wundermittel. Er wirkt vor allem entwässernd, da er die Harnproduktion und die Reinigung der Nieren anregt. Man sollte aber nicht zu viel davon zu sich nehmen, da er den Blutdruck in die Höhe treiben kann.

10. Sellerie – Calcium- und Kaliumgehalt

Sellerie hat einen besonders hohen Calcium- und Kaliumgehalt und dazu noch kaum Kalorien. Das Gewächs reguliert den Flüssigkeitsaustausch im Körper und reduziert so Wassereinlagerungen. Achtung bei Nierenerkrankungen: Hier solltest du zunächst Rücksprache mit deinem Arzt halten.

Fazit: Körper natürlich entwässern – möglich, aber nicht in allen Fällen

Gegen Wassereinlagerungen im Körper vorzugehen, ist durch die richtige und durch eine gesunde Ernährung möglich. Bilden sich die Ödeme dann auch wirklich zurück ist kein Besuch beim Arzt notwendig. Solltest du aber mit dauerhaften, schmerzhaften Wassereinlagerungen zu kämpfen haben, ist es in jedem Fall ratsam, einen Mediziner zur Rate zu ziehen. Denn dann kann auch ein Lipödem oder eine andere Erkrankung dahinterstecken. 

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