“Den Lusen geht es wieder besser” – Gesundheit & Ernhrung

BZ-INTERVIEW mit Jan Krger, dem Vorsitzenden der Deutschen Pediculosis Gesellschaft, ber Luse auf Kinderkpfen /.

s gibt dieser Tage Schlimmeres, trotzdem will man das als Eltern nicht: Die Nachricht aus Kita oder Schule, dass ein Kind Kopfluse hat und man doch bitte den eigenen Spross auf mglichen Befall inspizieren mge. Allerdings lasse sich dem groen Krabbeln mit Akribie und Offenheit schnell ein Ende setzen, sagt Jan Krger, der der Deutschen Pediculosis Gesellschaft vorsteht.

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BZ: Herr Krger, als pandemiebedingt die Schulen und Kitas geschlossen waren, haben weniger Kinder ihre Kpfe zusammengesteckt. Hat sich das auf die Lusepopulationen in deutschen Haarschpfen ausgewirkt?
Jan Krger: In der Tat, das lsst sich auch schn auf Google Trends verfolgen. Seit die Einrichtungen wieder offen sind, geht es auch den Lusen besser und wir registrieren wieder vermehrt Anfragen.
BZ: Sie haben vor fnfzehn Jahren die Deutsche Pediculosis Gesellschaft gegrndet, sind aber gar kein Mediziner oder Biologe, sondern Informationstechniker. Wie kam das?
Krger: Meine Tchter hatten damals hufig Kopfluse und ich war einerseits genervt davon, dass sie sich immer wieder ansteckten, andererseits davon, dass wir weder im Internet noch bei der Bundeszentrale fr gesundheitliche Aufklrung Informationen dazu gefunden haben, die uns berzeugt htten. Der Bedarf war also da. Ich bin inzwischen gut im Thema, auerdem haben wir einen medizinischen Beirat. Man muss aber auch dazu sagen, dass sich da viel gendert hat. Es gibt modernere Flyer …