„Alle Module der Farm begünstigen sich gegenseitig“

Frage

Als nächstes ist der Bau einer Hightech-Farm geplant, wo Sie Biolebensmittel im Kreislauf anbauen wollen. Wie sieht das Farmkonzept konkret aus und welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung?

Antwort

Das Besondere an unserem modularen Farmkonzept ist: Jedes Modul zahlt auf ein anderes ein. Ein paar Beispiele: Das Brauchwasser aus der Fischzucht wird zum Bewässern der Gemüsemodule verwendet, anfallende Ernterückstände werden im Erdenwerk zu schadstofffreier Kultur-Schwarzerde verarbeitet, und CO2 aus der Pilzzucht findet in unseren Gewächshäusern Verwendung. So produzieren wir mit Hilfe modernster Technik hochwertige regionale und CO2-neutrale Lebensmittel. Je nach Ausbaustufe der Farm und örtlichen Gegebenheiten setzt sich das Angebot aus verschiedenen Elementen zusammen, die perfekt miteinander in einem synergetischen Kreislauf harmonieren und digital miteinander vernetzt sind.

Die Planungen zur ersten Farm laufen bereits auf Hochtouren. Auch wenn es sicherlich noch ein bisschen dauert: Wir arbeiten mit voller Kraft auf den Start hin. Denn von diesem Moment an bilden wir die gesamte Wertschöpfungskette komplett über Organic Garden ab, inklusive einer eigenen Markthalle. Der Kunde kann dann direkt vor Ort alle Erzeugnisse unserer Farm und unserer regionalen Partner kaufen.